Een ganz persönelken Naroop

Is Heiligabend um 6 Uhr in’t Kark. Ik sit up Örgelböön in letzte Riege van‘t Posaunenchor. Dat spölen fallt mi stur, ik mut mi tosammenrieten um noch‘n anständigen Luut van mi to gäben. Immer weer kiek ik um mi to und ik seh mi daar vandaage ganz alleen in de letzte Rieg. De Mann de daar immer rechts van mi sit, is de neet mehr.Sit en halven Jahr spölt Peter neet mehr mit. Was stur mit antokieken as he dat letzte mal bi uns to de Übungsabend kwem. He wul‘t noch mal probeern, of he dat ne noch vörnanner kriegen de mit dat Tuba spölen, aber he muss an‘t Ende doch insehen, dat dat ne mehr gung.

Wi van‘t Posaunenchor heben docht, mit sien Krankheit word dat mal wer better, aber vandaage weten wi, he spölt ni wer mit uns. Tegen mi, de Platz, blifft lös.

De Pastoor predigt good aber immer wehr swalken min Gedanken of. Un ik wor all trüriger, denn mi wart klar, dat Peter net bloot hier, man ok int Huuskreis net mehr tegen mi siten deit, ok ne biet Vörstand van’d Gulfhofverein und bi de dusend anner Gelegenheiten, war wi mitnanner wassen oder mitnanner wat to doon haren.

Een paar Dage later. Ik sit vör’t Fernseher un kik mi een Narichtensendung an. De „bemerkenswerte“ Minschen de van‘t Jahr stürben sünd, woren noch mal wiest. An’t Ende seggt de Narichtenprooter Klaus Kleber den: „Diese Menschen können weiterleben, weil die Welt von ihnen Notiz genommen hat“.

Ik fraag mi: Wer Peter bemerkenswert? Well het von Peter Notiz nammen? De Welt doch woll nee? Aber sien Familie, un ik, un de Posaunenchor, un de Huuskreis, un de Vörstand van‘t Gulfhofverein, un de dusend anner Minschen war he mit to doon har.

De Welt woll nee –  aber de Herr van de Welt het van hum Notiz nammen – un dat is völ wichtiger, denn nu leevt he net bloot in de Gedanken van anner Minschen wieder, nu leevt he wirklich wieder, in dat ewig Riek van de Herr van de Welt.

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